Ursprung

Die Osteopathie wurde im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Arzt A.T. Still (1828-1917) entwickelt.
Sie ist eine ganzheitliche und manuelle Therapie, die der Diagnostik und Behandlung von Funktionsstörungen dient.

Die vier Prinzipien

1. Prinzip:

Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele.

Seelische und Körperliche Vorgänge beeinflussen sich gegenseitig. Der ganze Organismus, mit all seinen Knochen, Muskeln, innere Organe, ist miteinander verbunden.
Z.B. über die Fascien, das Nervensystem und den Blutkreislauf.

2. Prinzip:

Selbstheilungskräfte des Körpers:

Der Körper besitzt die natürliche Kraft Krankheiten zu überwinden. Der Körper hat die Fähigkeit sich anzupassen oder Kompensationsmechanismen zu entwickeln.

3. Prinzip:

Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig:

Beispiel A: Ist ein Gelenk (Struktur) durch eine Operation oder einen Unfall verändert, beeinflusst das die normale Funktion.

Beispiel B: Wird ein Muskel lange überbeansprucht, kann sich die Struktur verändern.

4. Prinzip:

Die Durchblutung ist das Wichtigste:

Ist die Durchblutung von Geweben vermindert, z.B. durch Vernarbungen oder Restriktionen, kann es seine Funktion nur bedingt erfüllen.

Bereiche der Osteopathie

1. Parietal:

Behandlung vom Bewegungsapperat.

2. Viszeral:

Behandlung der Organe mit den dazugehörigen Blut-, Lymphgefäßen und Nerven.

3. Craniosakral:

Behandlung von Schädel, Duralmembranen, Hirn-, und Rückenmarksflüssigkeit.